Sonntag, 22. Februar 2015

[Rezension] Vier Arten, die Liebe zu vergessen: Ein Roman über verpasste Gelegenheiten


Inhalt:
Emmis Tod bringt vier alte Schulfreunde wieder zusammen. Beinah zwei Jahrzehnte haben sie sich nicht gesehen, viel ist inzwischen geschehen. Und so verabreden sie sich noch am Grab für ein Wochenende in Venedig: Die vier wollen endlich herausfinden, was ihre Freundschaft ihnen wirklich wert ist - und was genau sie all die Jahre nicht losgelassen hat.

Meinung:
Es handelt sich um einen einfühlsamen Roman, der das Thema Liebe auf einzigartige Art thematisiert. Denn so wie die Liebe im realen Leben ist, so wird sie auch im Buch dargestellt: Facettenreich. Aus vier verschiedenen Erzählperspektiven erfährt der Leser, was den vier ehemaligen Schulfreunden in ihrem Leben alles widerfahren ist und schnell wird klar, dass jeder von ihnen auf die eine oder andere Weise gescheitert ist.

Es ist eine gute Lektüre mit einem phantastischen Schreibstil. Sehr gut gelungen finde ich den Epilog, der auf sehr kurze Weise das weitere Leben der Protagonisten erzählt. Dadurch haben alle am Ende einem Abschluss mit der Liebe erhalten. Man man muss sich nicht zwangsläufig die Frage stellen, was eigentlich aus ihnen geworden ist, nachdem die im Roman erzählte Geschichte geendet hat.

Alles in allem ein sehr schönes Buch, man muss zwangsläufig über die eigenen verpassten Gelegenheiten nachdenken.


Fazit: 5 von 5 Sternen

Details zum Taschenbuch:
Titel: Vier Arten, die Liebe zu vergessen
Autor: Thommie Bayer
Verlag: Piper
ISBN: 978-3-492-30253-1
Seiten: 288
Erstveröffentlichung: Oktober 2013
Preis: 9,99 € 

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