Mittwoch, 20. Mai 2015

Rezension zu "Holly #1 - Die verschwundene Chefredakteurin" von Anne Friedrich

Buch
Teil 1 der Holly-Serie
151 Seiten
Verlag: Goldmann
Preis: 5,00 € (Taschenbuch)
Erschienen: Februar 2015

Inhalt:
Holly ist die glamouröseste Frauenzeitschrift auf dem Markt. Holly sagt, was Mode ist, und bestimmt die Trends. Jeden Monat arbeiten viele Frauen (und ein paar Männer) an der nächsten Ausgabe des Magazins. Sie sind jung, alt, dick, dünn, It-Girls, Intellektuelle, Bitches und Muttis. Sie wollen Karriere machen, Kinder kriegen, aufregenden Sex, die Welt verbessern und neue Schuhe. Machtkämpfe und Intrigen stehen in der Redaktion auf der Tagesordnung – Journalisten befehden sich, Freundschaften werden geknüpft, und verbotene Affären könnten jeden Moment ans Licht kommen. Die Jobs bei Holly sind hart umkämpft und heiß begehrt. Dementsprechend nervös ist die junge Simone Pfeffer, die neu zu Holly stoßen soll, vor ihrem Treffen mit der Chefredakteurin Annika Stassen. Die fast 50-jährige Stassen, Grande Dame der Medienwelt, gilt als ausgesprochen kühl. Und wie befürchtet, ist sie nicht gerade begeistert von Simones ungewöhnlicher Rolle in der Redaktion. Doch dann passiert etwas Unbegreifliches: Annika Stassen verschwindet spurlos und bleibt unauffindbar. Was steckt dahinter? Ein Skandal? Ein Verbrechen? Von einem Tag auf den anderen ist Deutschlands größte Frauenzeitschrift führungslos. Und das Chaos bricht aus … (Quelle: Goldmann Verlag)

Meinung:
Ich war sehr gespannt auf den ersten Teil der "Holly"-Reihe, denn sie wurde als das "Must-have" des Jahres angekündigt. Es wird in der ersten Staffel 6 Büchlein geben, die monatlich (mit Beginn im Februar) erscheinen. Mit kanpp 150 Seiten liest sich das Buch auch recht schnell weg. Anspruchsvoll ist die Lektüre allerdings nicht, habe ich aber auch nicht erwartet. 
Der Einstieg in die Serie macht ein Personenregister, in dem in aller Kürze (mit ein bis zwei Sätzen pro Charakter) die wichtigsten Protagonisten vorgestellt werden. Meiner Meinung nach hätten die Protas auch durchaus ausführlicher vorgestellt werden können, damit man sich ein besseren ersten Eindruck hätte verschaffen können. 
Der Stil des Buches erinnert mich ein bisschen an eine Soap im Fernsehen: Kurz, ohne wirklichen Tiefgang und vielen Erklärungen. Echte Handlung gibt es meiner Meinung nach zu wenig. Das ganze Büchlein über hatte ich das Gefühl, es dient lediglich dazu, die Charaktere vorzustellen, was durchaus auch gerechtfertigt ist, da es schließlich der Auftakt einer Serie ist. Das Personenregister macht für mich nur ab dem 2. Band wirklich Sinn und wenn es wie oben  beschrieben, noch etwas ausführlicher ausfällt. 
So kenne ich nun alle Charaktere, mehr oder weniger auch deren Vorlieben und Geheimnisse. Einzelne Handlungen haben auch schon zu jedem Prota angefangen, aber wurde kein einziger Handlungsstrang wirklich abgeschlossen. Das fand ich dann doch recht unbefriedigend. Es müssen ja im ersten Teil der Serie nicht jeder kleinste Handlungsstrang bis zum Ende gesponnen sein, einer hätte es aber wenigstens sein können. Somit hat mir auch weitestgehend die Spannung gefehlt. Erst zum Ende hin wurde es dann etwas spannend, was sicherlich der Cliffhanger für den nächsten Band darstellen sollte. Ob ich den nächsten Band auch noch eine Chance gebe, oder die Serie nach dem ersten Band schon abhake, werde ich mir wohl nochmal überlegen müssen. Denn das Konzept dieser Serie hat mich leider nicht überzeugen können.

Fazit: ★★☆☆☆ – Es gibt Besseres!
Soapartige Darstellung vieler kleiner Handlungsstränge mit unterschiedlichen Protagonisten. Es hat leider nicht meinen Geschmack getroffen. 


Ich möchte mich ganz herzlich beim Goldmann Verlag für die
 Bereitstellung dieses Rexensionsexemplares bedanken. 
Das Buch wurde über das Bloggerportal bezogen.

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