Donnerstag, 5. November 2015

Rezension "Rockstars bleiben nicht für immer" von Kylie Scott

Roman
3. Band der "Stage Dive"-Reihe
Originaltitel: Lead
Verlag: Egmont LYX
Seiten: 397
Preis: 9.99 € (Taschenbuch), 8.99 € (Ebook)
Leseprobe
Inhalt: 
Partys, Alkohol und Frauen – Jimmy, der charismatische Sänger der Rockband “Stage Dive”, bekommt stets, was er will. Doch als er es mit seinem Lebenstil zu weit treibt und sich in einer Entzugsklinik wiederfindet, wird ihm die hübsche Lena als Assistentin zugeteilt. Sie soll aufpassen, dass er nicht noch einmal über die Stränge schlägt, und ist fest entschlossen, dem sexy Charme ihres Bosses zu widerstehen. Doch das heiße Prickeln zwischen ihr und Jimmy lässt sich schon bald nicht mehr ignorieren... (Quelle: Egmont LYX)


Meinung
Der Einstieg in den dritten Teil der Reihe erwies sich als schwierig. Ich habe zum männlichen Protagonist Jimmy Ferris ein sehr zwiespältiges Verhältnis gehabt. Er ist als Sänger der Rockband "Stage Dive" übellaunig, unverschämt, exzentrisch und narzistisch. Kurzum: ich mochte ihn überhaupt nicht. Er bekommt Lena Morrissey als Assistentin zur Seite gestellt. Sie soll darauf aufpassen, dass er ehemals drogen- und alkoholsüchtige Jimmy nicht rückfällig wird. Im Gegensatz zu Jimmy war mir die schlagfertige und einfühlssame Lena von Anfang an sehr sympathisch. Wie sie es so lange als Jimmys Assistentin ausgehalten hat, ist mir allerdings ein Rätsel. Im Laufe der Geschichte entwickelt sich dann eine Liebe, die sich Jimmy im Gegensatz zu Lena nicht eingestehen will. Außerdem scheint ihn noch ein Kindheitstrauma zu belasten. Je weiter die Handlung fortschreitet, desto mehr öffnet sich Jimmy seinen Bandkollegen und auch Lena.

Der Schreibstil ist, wie schon bei den zwei vorangegangenen Bänden, locker und leicht. Die Handlung ist aus Lenas Sicht geschrieben. An einigen Stellen hatte ich das Gefühl mitten dabei zu sein. Die Beschreibung des Thanksgiving Essens mit alle Stage Dive-Mitgliedern und deren Anhang hat mir besonders gut gefallen. Es lag an der Atmosphäre und der hitzigen Diskussion zwischen den Protaginisten, was die ganze Szene so lebendig gemacht hat.

Ich fand das Verhältnis zwischen emotionalen Beschreibungen und aktiven Handlungen der Protagonisten genau richtig. Es war, trotz das ich den männlichen Protagonisten nicht mochte, ein Vergnügen das Buch zu lesen.

Fazit:★★★★☆ – Lesenswert!

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