Mittwoch, 20. Januar 2016

*Rezension* Verliebt in der Nachspielzeit (Titans of Love #1) von Poppy J. Anderson


Roman
Seiten: 226
Verlag: Selfpublisher
Erschienen: 2013
Preis: 3,49 € (Ebook)

Inhalt: Hanna Dubois kann es nicht glauben! Ihre erste Woche in New York City hält einige Überraschungen für sie bereit: Sie bekommt das heiß ersehnte Stipendium, wird in einen Autounfall, den Paparazzi verursacht haben, verwickelt und lernt dabei John kennen - das Bild von einem Mann. Sie verliebt sich Hals über Kopf in den berühmten ehemaligen Quarterback, dessen Schritte ständig von Pressevertretern überwacht werden. Eine wahre Hetzjagd auf Hanna beginnt, an der die Beziehung der beiden zu zerbrechen droht ...(Quelle: ebook.de)




Erster Satz:
"An das furchtbare Verkehrschaos in New York City hatte sich Hanna Dubois in den letzten Wochen noch nicht gewöhnen können."

Meinung:

Zunächst einmal muss ich mich als großer Fan von Poppy J. Anderson outen. Ich bin von ihrer "Boston Five"-Serie begeistert. Deswegen wollte ich zum neuen Jahr auch unbedingt mit ihrer "Titans"-Reihe anfangen, denn ich habe schon viel Gutes über diese Bücher gelesen und wollte mich nun selbst davon überzeugen - und ich wurde definitiv nicht enttäuscht. 

Das Buch beginnt mit einem leichten Verkehrsunfall, bei dem Hanna den Ex-Footballprofi John kennenlernt. Zwischen den beiden funkt es auf Anhieb. Durch diese schnelle Entwicklung der Liebesgeschichte kommt man ganz gut in die Handlung hinein. 

Die Charaktere haben mir auch sehr gut gefallen und sie wirken auf mich sehr authentisch. Die weibliche Protagonistin ist Hanna Dubois, die nach New York City gezogen ist, um ihre Doktorarbeit zu schreiben. Sie stellt das komplette Gegenteil einer typischen Spielerfrau dar. Sie hat auch überhaupt keine Ahnung von Football und tritt dadurch immer mal wieder ungewollt ins Fettnäpfchen, was sie meiner Meinung nach noch sympathischer macht.

Ex-Quaterback John ist selbstbewusst, weiß genau was er will und ist als aktueller Trainer der New York Titans sehr ambitioniert. Er liebt seinen Job als Trainer und weiß auch als Person des öffentlichen Lebens mit Reportern, Paparazzis und hässlichen Kommentaren im Social Media umzugehen. Gerade letzteres setzt der jungen Liebe doch schwer zu, denn Hanna wird zunhemend belässigt, beleidigt und sogar tätlich angegriffen.

Der Schreibstil des Buches ist locker und leicht. Man kann es super zwischendurch weglesen. Allerdings war die Handlung im Mittelteil etwas zäh. So viel ist da eigentlich nicht passiert, außer das sich die Beziehung der Protagonisten zu festigen scheint und die Presse ihren Anteil daran haben will. Das war mir ein wenig zu langatmig. Das Ende fand ich allerdings wieder sehr gut gelungen. Das Buch ist ein gelungender Reihen-Auftakt und hat mich neugierig auf die folgenden Bände gemacht. 

Fazit: ★★★★☆ – Lesenswert!

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