Donnerstag, 7. Januar 2016

*Rezension* Zwei Stufen zum Glück von Emma Belle

Roman
Seiten: 188
Verlag: Selfpublisher
Erschienen: September 2015
Preis: 2.99 € (Ebook)

Inhalt: 
Clara weiß genau was sie will: Sie will berühmt sein und das um jeden Preis. Den großen Gefühlen vertraut sie nicht mehr, seit ihre Mutter plötzlich stirbt, als Clara gerade erst sechzehn Jahre alt ist. Mit dem Job in der Redaktion scheint ihr Ziel in greifbare Nähe zu rücken, bis Roger in ihr Leben platzt und beginnt, ihre Träume in Frage zu stellen. Doch sie gewinnt den inneren Kampf gegen die starken Gefühle für ihn. Roger muss machtlos mit ansehen, wie ausgerechnet sein bester Freund Chili Claras Herz im Vorbeigehen erobert. Die Beziehung scheint anfangs perfekt, doch schon kurz vor der Hochzeit beginnen diese Ereignisse, die Claras Träume in Luft auflösen. Wird sie wirklich alles verlieren? Und was ist wahres Glück? (Quelle:LovelyBooks)


Erster Satz: 
"Der Schmerz war wie ein inneres Feuer, das meine Hoffnung erstickte - ein Glühen, das mir die Luft zum Atmen nahm."

Meinung:
Der Einstieg ins Buch hat mir ganz gut gefallen. Es beginnt mit einem sehr kurzen Prolog, in dem es um eine Frau geht, die scheinbar auf einem Dach steht und ihrer großen Liebe Jan nachtrauert. Die nachfolgenden Kapitel sind immer sehr kurz und erzählen das Leben von Clara, der Frau aus dem Prolog und wie sie in diese Situation gekommen ist. 

Den Schreibstil finde ich eigentlich ganz gut, allerdings hatte ich zunehmend das Gefühl, dass die Autorin viel zu schnell in der Geschichte voranschreitet. Dieses Gefühl wurde noch verstärkt durch die kurzen  Kapitel, die jeweils kurze Episoden aus Claras Leben erzählen. Diese Geschehnisse aus Claras Leben bauen zwar aufeinander auf, allerdings fiel es mir als Leser sehr schwer, nicht den roten Faden zu verlieren, da oftmals zwischen den Kapiteln ein Zeitsprung stattgefunden hat und ich dann etwas brauchte um die Geschehnisse einzuordnen. Da hätte ich mir doch noch etwas mehr Kontext gewünscht.

Die Dialoge haben mir ganz gut gefallen, sie waren locker und originell, allerdings fand ich sie an einigen Stellen zu umgangssprachlich. Das Buch ist aus Claras Sicht beschrieben, sodass der Leser auch noch Claras Gedanken erfährt. Diese fand ich manchmal sehr konfus und haben dazu geführt, dass ich Claras Persönlichkeit nicht mochte. Sie wirkt auf mich recht sprunghaft und scheint sich wenig Gedanken über mögliche Konsequenzen zu machen. Ich kann gar nicht nachvollziehen, warum sie Jan geheiratet hat, wenn sie doch schon vor der Hochzeit gravierende Differenzen über ihr zukünftiges gemeinsames Leben gab.

Fazit:★★★☆☆ – Geht so!


Ich möchte mich ganz herzlich bei der Autorin Emma Belle für die Bereitstellung des Rezensionsexemplares bedanken!


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen