Montag, 17. Oktober 2016

[Rezension] Termiten, Tornados, Texas und wir von Inke Hamkens

Klappentext:
Ein humorvoller Expat-Roman mit Augenzwinkern und Blick für die großen und kleinen Unterschiede zwischen hier und dort!
»Seid ihr vollkommen verrückt geworden? Das ist konservativstes Hardcore-Amerika!« So oder so ähnlich reagieren die Freunde der Dreieichs, als diese von ihren Plänen erzählen, im Auftrag eines deutschen Unternehmens für vier Jahre nach Dallas, Texas, zu ziehen. Trotzdem packt die Familie ihre Sachen, und kurz darauf findet sich die fünfköpfige Familie bei paradiesischen Bedingungen im Land der unbegrenzten Möglichkeiten wieder. Doch die Probleme lassen nicht lange auf sich warten: Tornados, Termiten und Taranteln sind nur einige der Schwierigkeiten, die ein Leben in den Südstaaten der USA mit sich bringt. Mit Optimismus, Humor und Erfindungsreichtum gelingt es Kathrin Dreieich, ihre Familie durch die turbulente Anfangszeit zu manövrieren. 

Hier gibt's alle Infos zum Buch!

Eigen Meinung:
Ich habe mich auf diesen Roman bei einer Lovelybooks-Leserunde beworben, weil ich früher ganz gerne Auswanderer-Romane gelesen habe. Allerdings ist das schon Jahre her und ich hatte eben mal wieder Lust auf solch einen Roman. Da ich ein absoluter USA-Fan bin, war das fast schon Pflichtlektüre für mich. 

Das Cover finde ich ganz witzig gestaltet und auch der Titel hat bei mir die Vorfreude auf einen unterhaltsamen Roman noch gesteigert. Ich war zwar schon mehrmals in den USA, aber bis nach Texas habe ich es noch nicht geschafft. 
Die Handlung beginnt mit der fünfköpfigen Familie Dreieich, die im Flugzeug sitzt, das sich im Landeanflug auf den Dallas International Airport befindet. Die Kinder sind quengelig und die Eltern sind müde von den Reisestrapazen. Die Geschehnisse werden auf sehr witzige und unterhaltsame Art geschildert. Deswegen war ich auch von der ersten Seite an dabei und habe mit ihr mitgelitten, dass die Kinder den Flug ohne größere Komplikationen überstehen mögen. Auch nach der Ankunft in Dallas war ich sehr gespannt, wie es der Familie in der Fremde ergeht. 

Der weitere Verlauf der Handlung setzt sich aus vielen kleinen Anekdoten zusammen, die sich vor allem auf kulturelle Unterschiede, klimatische Gegebenheiten und behördliche Gänge beziehen. Ich fand das sehr unterhaltsam und musste sehr oft schmunzeln. Manche Verhaltensweisen der Amerikaner waren mir auch von meinen eigenen USA-Reisen schon bekannt. Während des Lesens habe ich mich auch immer wieder an eigene Anekdoten erinnert. Deswegen habe ich es auch nicht geschafft, dieses Buch in einem Rutsch durchzulesen, denn die eigenen Erinnerungen haben mich immer wieder zu Pausen gezwungen. Was aber in keiner Weise negative gemeint ist. 

Fazit: Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne Romane zum Thema Auswandern liest. Es ist sehr unterhaltsam geschrieben und man erfährt so einige Eigenarten der Amerikaner. Dafür gibt's 4 von 5 Sternen. 



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