Sonntag, 2. Oktober 2016

*Rezension* Wer zuletzt küsst, küsst am längsten von Susan Mallery

Klappentext:
Garth Duncan kann sich gar nicht mehr daran erinnern, wie es sich anfühlt, nicht komplett von Rache erfüllt zu sein. Zwanzig Jahre ist es her, dass sein Vater ihn verstoßen hat, und endlich ist der Tag da, an dem er den alten Milliardär zu Fall bringen kann. Wäre da nicht die eifrige Polizistin Dana. Sie ist fest entschlossen, seinen Plan zu vereiteln. Je mehr er versucht, sie einzuschüchtern, desto gewillter scheint sie, die gute Seite an ihm zu sehen. Und je öfter er ihr in die Augen schaut, desto sehnlicher wünscht er sich, der Mann zu sein, den sie verdient. (Quelle: Harper Collins)



Eigen Meinung:
Cover & Klappentext:
Das Cover finde ich nicht so gut gelungen. Ich frage mich, was das Plüschtier darauf zu bedeuten hat, denn in der Geschichte spielte es keine Rolle. Rein von der Optik her, hätte ich sicherlich nicht zu diesem Buch gegriffen. Allerdings kenne ich schon einige Bücher der Schriftstellerin (z.B. Frisch geküsst ist halb gewonnen oder Küsse haben keine Kalorien) und wusste, das mir die Geschichte mit hoher Wahrscheinlichkeit gefallen würde. Der Klappentext hat mich schon richtig neugierig gemacht, denn bis jetzt war Garth immer der Bösewicht, aber ich hatte schon lange die Vermutung, dasss er eigentlich ein ganz lieber Mensch ist.

Handlung:
Die Handlung steigt direkt nach den Geschehnissen von Frisch geküsst, ist halb gewonnen ein, ist aber trotzdem eine eigenständige Geschichte, die man getrennt von allen anderen Büchern der Reihe lesen kann. Die Story beginnt mit Danas Auftrag Garth Duncan zu observieren, denn sie erhofft so Beweise für seine Beteiligung an einer Explosion zu sammeln, bei der Izzy Titan, ihre Freundin und Garth Halbschwester, verletzt wurde. Garth und Dana verbringen deswegen einige Zeit miteinander und es knistert sehr schnell zwischen den beiden. Generell hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Sie war für mich die beste und spannendste Geschichte der ganzen Reihe. 


Charaktere:
Dana ist Polizistin in Titanville und entschlossen, Garth Duncan zu Fall zu bringen. Sie ist eine unabhängige, starke Frau und weiß sich gegenüber Männern zu behaupten. Bei Garth hat sie  allerdings ihre Gefühle nicht immer im Griff. Garth wurde in den letzten Büchern immer als der Bösewicht dargestellt und sicherlich hat er auch einiges auf dem Kerbholz, allerdings trägt er doch sein Herz am rechten Fleck. Obwohl ich ihn in den ersten beiden Teilen überhaupt nicht mocht, hat sich meine Meinung schon in Frisch geküsst, ist halb gewonnen geändert und nun habe ich den Beweis: Er ist doch ein guter Mensch, dem einfach nur übel mitgespielt wurde. Vom Charakter her ergänzen sich Dana und Garth meiner Meinung nach perfekt. Ich mag beide sehr gerne.


Sprache & Schreibstil: 
Auch am  Schreibstil habe ich nichts zu meckern. Er ist locker, leicht und ich mochte das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Neben der Haupthandlung, in der sich Dana und Garth langsam ineinander verlieben, gab es hier noch die Nebenhandlung, in der Jed Titan endlich ins Gefängnis gebracht werden soll. as nimmt auch einen großen Teil im Buch ein und mir hat die Proportion Hauptplot zu Nebenplot sehr gut gefallen und es war zu keiner Zeit langweilig. 

Gesamteindruck:
Ein super Abschluss der Lone Star Sisters. Das Buch lag vollkommen unberechtigt viel zu lange auf meinem SuB und nun bin ich sogar ein bisschen traurig, dass die Reihe zu Ende ist. Ich vergebe 4,5 von 5 Sternen. 



Details zum Buch:
Titel: Wer zuletzt küsst, küsst am längsten (engl. Original: Hot On Her Heels)
Reihe: Lone Star Sisters #4
Autor: Susan Mallery
Genre: Liebesroman
Verlag: Mira Taschenbuch
Erstveröffentlichung: Juli 2011
Seitenzahl: 364
Format: Taschenbuch
Preis: 8,95€
Leseprobe und weitere Infos

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