Donnerstag, 17. November 2016

[Rezension] Eine Prinzessin für den Cowboy von Marina Schuster

Bildrechte: ancientimages@Canstockphoto.com,
lofilolo@Canstockphoto.com, 
Coverdesign: Marina Schuster
Marina Schuster: Eine Prinzessin für den Cowboy
Einzelband

Genre: Liebesroman
Verlag: Selfpublisher

ISBN: 9783739655673 
Erstveröffentlichung: Mai 2016
Seitenzahl: ca. 270
Format: E-Book
Preis: 2,99 €


Klappentext: 
Janey Richards führt ein unbeschwertes Leben in San Francisco, bis die Einladung zur Testamentseröffnung ihres Vaters sie nach Elkpoint führt. Plötzlich ist sie Besitzerin einer Ranch, zusammen mit dem unfreundlichen Cowboy Quinn Majors. Während Quinn alles versucht, um die unerwünschte Geschäftspartnerin wieder loszuwerden, ist Janey entschlossen, dem Geheimnis um die Trennung ihrer Eltern auf die Spur zu kommen. Verbissen trotzt sie Quinns Schikanen und gerät immer wieder mit ihm aneinander, bis die Funken des Zorns schließlich ein leidenschaftliches Feuer entzünden … (Quelle: Homepage der Autorin)

Meinung: 
Ich habe den Liebesroman schon vor einiger Zeit gelesen, gleich nachdem er erschienen ist. Die Autorin ist mir auch schon bekannt, ich habe vor zwei Jahren den Liebesroman "Küss mich, Santa" gelesen und war begeistert.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Ein halb nackter Cowboy, dass hat schon was ;). Allerdings hat mich das Buch mehr vom Titel her angesprochen, denn ich mag Geschichten mit Differenzen, die sich auf einem unterschiedlichen Lebensstil der Protagonsten begründen. Ich habe eine Großstädterin erwarte, kommunikativ und wortgewandt, die auf einen rustikalen und wortkargen Eigenbrötler trifft.

Die Handlung hat mir sehr gut gefallen: Bei der Testatmentseröffnung trifft Janey auf die Landidylle von Elkpoint (Idaho, USA) und lernt den rustikalen Quinn kennen, der die Ranch von Janeys verstorbenen Vater führt. Janey bleibt nach der Testamentsverlesung auf der Ranch und möchte mit helfen. Quinn legt ihr allerdings so einige Steine in den Weg. Die Handlung ist klar und strukturiert aufgebaut. Es gibt zwar keine großen Überraschungen und Wendnungen, allerdings habe ich das auch bei der Kürze der Geschichte nicht erwartet.

Janey ist eine liebenswürdige Frau, die in San Fransisco aufgewachs ist. Sie scheut nicht davor zurück,  ihren eigenen Weg zu gehen, sollte er auch noch so steinig sein. Quinn war zunächst für mich der eigenbrötlerische Typ, den ich erwartet habe. Im Laufe der Zeit hat sich meine Meinung über ihn doch geändert und ich finde er passt in seiner Art ganz gut zu Janey. Beide zusammen bilden ein unschlagbares Team und werden in Zukunft die Ranch gemeinsam erfolgreich leiten.

Marina Schusters Schreibstil finde ich sehr erfrischend. Ich bin durch die Kapitel geflogen und hatte deswegen das Buch auch an einem Nachmittag ausgelesen. Hier zeigt sich as Talent der Schriftstelleri und ich möchte noch weitere Geschichten von ihr lesen.

Fazit: Großstadtpflanze trifft auf Hinterwälder. Da ist genug Konfliktpotential vorhanden. Ich mochte den Verlauf des Romans, auch wenn die großen Wendungen und Überraschungen ausgeblieben sind. Es ist eine nette Lektüre für einen gemütlichen Nachmittag auf der Couch. Ich vergebe 4 von 5 Sternen. 


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen