Donnerstag, 3. November 2016

Wie gelingt ein nachhaltiger SuB-Abbau?


Wenn der SuB zum ZuB mutiert wird es höchste Zeit für einen Anti-Aufbau-Plan... 

Wer kennt es nicht? Der SuB (Stapel ungelesener Bücher) türmt sich schon bis unter die Decke und man hätte für die nächsten 5 Jahre genug Lesestoff, aber dennoch vergeht keine Woche, in der nicht mindestens ein Buch zuhause neu einzieht. Mein SuB umfasst mittlerweile schon über 200 Bücher und ist schon zu einem eigenen RuB (Regal ungelesener Bücher) mutiert und die Tendenz geht weiter nach oben. Letztens hatte ich sogar schon einen Albtraum zu meinen ungelesenen Schätzchen: Meine Buchkauf-Sucht hatte einen neuen Rekord erreicht und ich musste mir ein eigenes ZuB (Zimmer ungelesener Bücher) anlegen. 


Ein ganzes Zimmer voller ungelesener Bücher! Was für den einen sicherlich ein reines Vergnügen wäre, hat bei mir allerdings dazu geführt, meine eigenen Lesegewohnheiten etwas panisch zu überdenken. Denn in meinem Traum-ZuB waren nicht nur alle vier Wände mit Regalen voller Bücher bis unter die Decke bestückt, sondern auch die Laufwege im Zimmer waren nur sehr begrenzt nutzbar, reihum standen noch stapelweise Bücher, alle ungelesen und vollkommen ungeordnet. Es war klar, dass ich in meinem Traum definitiv den Überblick über meine Schätze verloren hatte.

So etwas würde mir im realen Leben nicht passieren, denn ich führe penibel genau Listen, was ich lese und wo sich dieses Buch momentan befindet. Allerdings hat dieser Traum dazu beigetragen, dass ich etwas über mein Leseverhalten nachgedacht habe. Das führte letztendlich zu der alles entscheidenden Frage: Wie muss ich meine Lese- und Kaufgewohnheiten heute ändern, um nicht in 20 Jahren ein eigenes ZuB zu haben?

Prinzipiell ist es eine ganz einfache mathematische Rechnung: Lese einfach mehr Bücher vom SuB als du neue kaufst! In der Realität ist es allerdings nicht so leicht. Da wären Leserunden, Rezensionsexemplare, Tauschbörsen, Second Hand Buchhändler, Lovelybooks, Vorablesen, Blogg dein Buch, Buchhändler ums Eck, Bibliotheken… Sprich an jeder Ecke, egal ob im realen Leben oder im virtuellen Raum lauert der Teufel und winkt mit haufenweise Neuerscheinungen oder billigen gebrauchten Büchern. Ich werde hin und wieder schwach, obwohl ich die Teilnahme an Leserunden und Gewinnspielen schon extrem eingeschränkt habe. Zu Beginn meines Bloggens habe ich wirklich bei JEDEM Gewinnspiel und JEDEM Rezensionsexemplar halt gemacht. Das hatte zunächst zu einem explosionsartigen Anwachsen meines SuBs geführt. Mittlerweile habe ich mich besser im Griff und mein SuB wuchs zumindest in den letzten 3 Monaten nicht weiter an. Ganz einschränken möchte ich die Teilnahme an Leserunden, das Bewerben um Rezensionsexemplare und das Kaufen von Neuerscheinungen allerdings nicht, denn schließlich kennt jeder von uns das schöne Gefühl, wenn der Postbote klingelt und man das lang ersehnte Buch endlich in den Händen halten kann! Reglementierung ist hier das Zauberwort, dann klappt‘s auch mit einem nachhaltigen SuB-Abbau! 

Wer von Reglementierung nicht viel hält, der sollte ganz einfach mehr Zeit zum Lesen einplanen. Stichwort Zeitmanagement: Hier liegt mein großes Laster! Ich ertappe mich immer wieder dabei, dass ich sinnlos Zeit in den Weiten des Internets und auf diversen Social Media Plattformen verdaddel (besonders auf der Suche nach neuem Lesestoff)! Dabei kommt für mich nichts rum und ich ärgere mich, dass ich einfach keine Zeit für andere Dinge übrig habe. Das sollte in Zukunft der Ansatzpunkt für mich sein, um mehr Zeit einzusparen. Und ganz ehrlich, man muss nicht immer jedes Verlagsprogramm nach Neuerscheinungen des kommenden Monats durchforsten und sich dann ellenlange Listen erstellen von Büchern, die man zu 95% nicht lesen wird, weil man die kostbare Lesezeit mit dem Erstellen eben dieser Liste vergeudet hat. Obwohl ich ein Fan von Listen bin, fressen sie auch einfach viel Zeit, denn ich überlege welche Bücher ich im Monat lesen will, dann stelle ich die Liste auf, vergleiche sie mit meinen Challenges, schaue mir nochmal meinen Sub an und die Liste mit den Neuerscheinungen, die noch in den kommenden Tagen eintreffen sollten, streiche die Hälfte der Bücher aus meiner Leseliste wieder raus, weil sie nicht zu meinen Challenges passen und dann fange ich noch einmal von vorne an. Dann ist schon mal der halbe Samstag weg und ich hab mich zwar mit Lesen beschäftigt, aber nicht einen Satz in meinem aktuellen Buch gelesen. Das ist ein sehr kontraproduktives Verhalten. Mein Tipp: Nutze die Zeit, die du früher für das Erstellen von Listen verwendet hast und lese lieber in dieser Zeit eines deiner SuB-Bücher! 

  
Wenn ich schon beim Thema Challenges bin, dann muss ich auch noch meinen Senf zum Thema Sub-Abbau via Challenges abgeben. Es gibt ja so einige Challenges, die den SuB-Abbau fördern sollen, wie z.B. die Sub Destroyer Challenge oder die SuB-Abbau extrem Challenge. Ich habe die letzten 2 Jahre an diversen Challenges teilgenommen und musste festgestellen, dass ich einfach kein Challenge-Typ bin. Ich war jedes Mal sehr motiviert, wenn eine neue Challenge angefangen hat, zunächst lief auch alles ganz gut, allerdings kam ich dann an einen Punkt, an denen ich eine der Aufgaben nicht geschafft habe und da schlug meine Begeisterung rasch in Frust um. Den ich dann meistens durch den Kauf von mindestens einer Neuerscheinung bekämpft habe. Das war im Nachhinein betrachtet sehr schlecht, denn ich hatte am Ende mehr SuB-Bücher als zu Beginn der Challenge. Für einige mag es gehen, allein durch Challenges ihren SuB zu reduzieren, für mich trifft leider nicht zu und ich werde mir in Zukunft ganz genau überlegen, an welchen Challenges ich teilnehme.

Als ich im Internet nach Tipps für einen effektiven SuB-Abbau geschaut habe, bin ich auch auf monetäre Anreize gestoßen. Da bezahlt man pro gelesenes SuB-Buch oder pro Seitenanzahl einen gewissen Eurobetrag in ein Sparschwein ein und kauft sich dann für das „zusammengelesene“ Geld ein neues Buch. Das ist sicherlich eine gute Alternative zur Motivation über Challenges, bei denen es meist kein Belohnungssystem gibt. Diese Art des SuB-Abbaus habe ich selbst noch nicht ausprobiert und ich könnte mir vorstellen, dass ich dadurch einiges weglesen könnte, bevor ich mir wieder ein neues Buch anschaffe und habe gleichzeitig die Motivation und eine Belohnung. Eigentlich eine Win-Win-Situation für mich und meinen SuB.

Ich habe auch schon bei diversen Bloggern gesehen, dass sie sich kleine Zettel mit Buchtiteln gebastelt, alle zusammen in ein Glas geworfen und einmal pro Monat einen Zettel gezogen und den Titel des gezogenen Zettels dann gelesen haben. Das habe ich auch schon versucht. Es war eine absolut unnötige Arbeit für mich, denn es hat fast einen ganzen Tag gedauert, die Zettel mit über 200 Büchern zu beschriften, alle zusammenzufalten und in ein schön verziertes Glas zu stecken, schließlich sollte das ja auch nicht nach 0-8-15 aussehen. Mein Plan war einmal im Monat einen Zettel zu ziehen und das entsprechende Buch im jeweiligen Monat zu lesen. Das habe ich ganze zweimal durchgeführt und keines der Bücher habe ich auch nur in die Hand genommen. Letztendlich habe ich das Glas mit den Zetteln entsorgt, weil ich mich schuldig gefühlt habe und so viel Arbeit für Nichts hineingesteckt hatte.

Desweiteren soll es noch Leserunden geben, bei denen einer der Teilnehmer ein Buch aussucht, das man dann lesen muss. Ich befürchte, dass ist auch nicht das richtige Modell für einen erfolgreichen SuB-Abbau, denn es kann passieren, dass ich auf das ausgewählte Buch überhaupt keine Lust habe. Und Lesen soll ja Spaß machen und nicht zum Zwang werden!

Nachdem ich diesen Beitrag geschrieben habe, muss ich feststellen, dass mein SuB-Abbau-Problem nicht das ursprüngliche Problem ist. Lösungsstrategien gegen einen zu großen SuB gibt es zahlreiche. Einige funktionieren, andere liegen mir einfach nicht. Das Problem sind vielmehr die Versuchungen, die überall lauern und mich zum Kauf immer neuen Suchmaterials verleiten. Deshalb werde ich in Zukunft anstatt des SuB-Abbaus-Plans einen Anti-Aufbau-Plan verfolgen und gezielt den Suchtquellen aus dem Weg gehen. Eines ist mir allerdings klar geworden: Es ist wie beim Abnehmen. Ein langer Weg der viel Willenskraft benötigt, damit er nachhaltig funktioniert! Ich halte euch auf dem Laufenden und werde in einem halben Jahr über meinen Erfolg des Anti-Aufbau-Plans berichten. 

Was habt ihr für Methoden um den SuB nicht weiter anwachsen zu lassen? Setzt ihr lieber auf Kaufreglementierungen oder zwingt ihr euch, eure SuB-Leichen zu lesen? 

Kommentare:

  1. Hallo Leni :)

    ich habe mir zu dem Thema auch viele Gedanken gemacht in letzter Zeit. Ich liebe meinen SuB! Das muss ich vorweg sagen.. Allerdings habe ich gemerkt, dass durch die ständigen neuen Bücher, Rezensionsexemplaren und Leserunde, die Bücher, die ich echt gerne Lesen würde, auf der Strecke bleiben und irgendwann im Regal verschwunden sind. Mir tut das richtig leid! Mit den Challenges geht es mir genauso.. 1. Bin ich nicht der Typ, der ein super tolles und günstiges Buch auf dem Flohmarkt liegen lässt, weil ich mich dann wahrscheinlich wochenlang selbst in den Arsch beißen würde.. 2) bin ich bei Challenges immer so verkrampft, wenn es beispielsweise um ein Genre oder einen Verlag geht, dass mir die Lust auf die Bücher komplett vergeht.. Egal wie viel Lust ich vorher darauf hatte..

    Daher heißt es für mich ab nächstes Jahr: keine Challenges mehr. Nur noch lesen worauf ich Lust habe und dazu zählt auch ein massiver Rückzug bei den Reziexemplaren. Ich frage nur noch an (und nehme nur noch an), was ich wirklich unbedingt lesen will und auch sonst selbst gekauft hätte. Mein Vorhaben für nächstes Jahr ist nur noch 1 "Muss"- Buch pro Monat, damit ich mich meinen eigenen Büchern widmen kann (d.h. Leserunde, Reziexe).. Bei Gewinnspielen mache ich sowieso nur noch bei Büchern mit, die ich unbedingt haben möchte. Alles andere muss man einfach links liegen lassen!

    Außerdem werde ich Anfang nächsten Jahres nochmal aussortieren und Bücher, die ich vermutlich eh nicht mehr lese, rausschmeißen. Das tut mir zwar auch immer leid, aber wenn sie noch 5 weitere Jahre hier stehen, ist such niemandem geholfen ;)

    Das mit dem Glas habe ich auch mal ausprobiert, aber nachdem ich das erste Buch gezogen hatte, "Boa da habe ich ja gar keine Lust drauf" gedacht habe und es nie gelesen habe, habe ich es auch direkt wieder sein lassen :D Bei mir war das allerdings ein SuB-Leichen-Glas..

    Naja, ich hoffe, dass mein SuB so im nächsten Jahr ganz automatisch kleiner wird. Oder ich zumindest viel Geschichten, die schon viel zu lange hier sind, befreien kann. Mein SuB ist übrigens bei 224 (eBooks nicht mitgezählt). Die Zahl finde ich aber gar nicht so schlimm. Ich fände es viel schlimmer nur 5 Bücher zu haben und ständig unter Kaufzwang zu sein :D

    Liebe Grüße
    Meiky

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    1. Mein SuB bewegt sich momentan gegen die 200 Bücher und es ist mir einfach zu viel. Es kommt mir manchmal wie Ballast vor und den würde ich gerne etwas erleichtern. Ich würde es ganz gut finden einen SuB von ca. 50 Büchern zu haben. Da hat man immer noch mehr als genug Auswahlmöglichkeiten. 5 Bücher auf dem SuB würde ich auch als zu wenig empfinden. Obwohl, hatte ich ja noch nie, also kann ich das gefühlstechnisch auch nicht nachvollziehen... :D

      Ich werde es genauso angehen wie du: keine Challenges mehr! Ich denke zwar, dass das mein Leseverhalten deutlich verändern wird, aber das muss ja nichts Negatives sein. Außerdem habe ich meine Teilnahme an Leserunden schon eingeschränkt. Der nächste Schritt wird dann das Reduzieren von angeforderten Reziexemplaren sein, eventuell nur noch 1-2 pro Monat. Dann habe ich wieder genug Zeit, um mich meinem SuB zu widmen.

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  2. Hallo Leni!

    Genauso hab ich es letztes Jahr gemacht: Pro Monat mehr Bücher lesen als kaufen/anfordern/tauschen etc. Und es hat super geklappt! :D
    Dieses Jahr war ich dann nicht mehr ganz so danach ausgerichtet und hab versucht, es im Gleichgewicht zu halten, auch das funktioniert super. Mein SuB ist momentan genau richtig und ich hoffe, das bleibt auch so ;)

    Liebste Grüße, Aleshanee

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    1. Genau, Gleichgewicht ist mein langfristiges Ziel. Wird wahrscheinlich ein paar Jährchen dauern. 200 Bücher lese ich mal nicht nebenbei... Besonders viele sind auch wirkliche SuB-Leichen und gehören meistens auch zu einer Reihe, die ich früher gerne gelesen habe. Einen Teil davon möchte ich einfach mal weglesen ich endlich einen Haken hinter die ganze Reihe setzen kann.

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  3. Hey,

    wenn du jetzt sogar schon Albträume von deinem SuB bekommst, ist es vielleicht wirklich an der Zeit, ein bisschen was zu ändern.

    Ich habe das Jahr 2016 für mich ganz im Zeichen des SuB-Abbaus gesetzt und das hat hervorragend geklappt. Mein unausgesprochenes Ziel ist bis Ende 2016 nur noch 50 Bücher auf dem SuB zu haben. Ob das ganz klappt, weiiß ich nicht, da ich momentan bei knapp 60 Büchern bin und Weihnachten nochmal einiges dazu kommt, aber ich bin im Januar mit über 90 Büchern angefangen, also habe ich auf jeden Fall was geschafft.

    Reglementierung ist ein gutes Stichwort, auch wenn ich da nicht ganz so viele Probleme hatte. Rezensionsanfragen bekomme ich nur selten und selbst anfragen habe ich nicht so die Lust. Die Leserunden auf Lb gefallen mir leider nie, weil mir da oft der Austausch gefehlt hat, also habe ich da auch nicht das Problem. An Gewinnspielen habe ich öfter mal teilgenommen, aber nicht sooo oft gewonnen. Trotzdem habe ich mir da für 2016 etwas vorgenommen: Ich nehme nur an Gewinnspielen teil, wo die Bücher auf meiner Wunschliste stehen. Das habe ich auch beim Buchkauf gemacht. Kein "Ach klingt interessant, ich versuch mal mein Glück", kein "Oh 5 Bücher für 3, ich nehm einfach mal was mit". Klar, hier und da gab es dann Ausnahmen, aber ich bin damit echt gut klar gekommen.

    Ich kann mich oft nicht entscheiden, was ich als nächstes Lesen möchte. Da fand ich die Challenges immer praktisch. Mittlerweile mache ich aber nur noch Challenges, wo man ein Monatsthema vorgegeben hat. Finde ich besser, weil man sich da ein bisschen mehr mit dem SuB auseinandersetzt und wirklich das liest, was immer über bleibt. Zum Beispiel gab es das Monatsthema Wälzer. Ich lese meist keine dicken Bücher, weil ich dafür nicht so viel Zeit habe, bzw lieber zwei dünne Bücher in der Zeit lese. Dank der Challenge greift man dann doch mal dazu. Ähnliches bei SuB-Leichen, oder Reihenfortsetzungen.

    Ich glaube, es ist auch viel davon abhängig, wieviel man liest. Ich lese ungefähr 100 Bücher pro Jahr, weshalb bei mir ein SuB von 50 oder von mir aus auch 100 Büchern nicht so schlimm ist. Wenn man aber natürlich "nur" 50 Bücher im Jahr liest, ist ein hoher SuB schon wieder was ganz anderes. In so einem Fall muss man sich dann vorher vielleicht überlegen, ob ein radikales aussortieren und danach Strategien wie "mehr lesen als kaufen" nicht sinnvoller sind.

    Kennst du übrigens den SuB-Rechner, womit man ausrechnen kann, wann man theoretisch keinen SuB mehr hätte?
    http://www.readitforward.com/tbr-time/
    Find ich ganz lustig, wobei es natürlich auch demotivieren kann.

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    1. Reglementierung ist meine wikrliche Schwäche und das eigentliche Problem, dass mein SuB so groß ist. Ich werde das jetzt wohl sehr einschränken, denn ich möchte meine Bibliothek etwas verkeinern. Über ein radiakles aussortieren habe ich antürlich auch schon nachgedacht, aber es ist soooo schwierig. Ich habe schon dreimal wirklich einige Bücher aussortiert, aber letztendlich habe ich sie dann doch nicht in andere Hände gegeben. Eben aus dem Grund, dass ich sie schon noch lesen will. Irgendwann... wenn mir mal die aktuellen Bücher ausgehen.... Was aber, ehrlich gesagt, NIE der Fall ist. Deswegen eben jetzt über Reglementierung. Ich habe meist 4-5 Favoriten unter all den Neuerscheinungen pro Monat. Da werde ich zukünftig mein Schwerpunkt setzen und mich gezielt um 1-2 Reziexemplare oder an Leserunden bewerben. Das sollte für mich die richtige Strategie sein.

      Ich werde dann in einem halben Jahr hoffentlich erfreuliches über meinen SuB-Abbau berichten können, sofern mich meine Selbstbeherrschung nicht im Stich lässt ;)

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    2. Den SuB-Abbau-Rechner kenne ich. Über den bin ich ganz zu Anfang meiner Bloggerei gestolpert und war noch sehr motiviert, dass ich allein durch den Blog meinen SuB abbauen würde. Ein hoffnungsloses Unterfangen!

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  4. Hallo Leni,

    Ich hatte auch mal einen SUB, der die 200er-Grenze überschritten hatte und das war für mich der Zeitpunkt, ernsthaft daran zu arbeiten, ihn abzubauen. Denn um 200 Bücher zu lesen, brauche ich fast drei Jahre, wenn ich kein einziges Buch dazu kaufe. Und ich habe keine Lust, sämtliche Neuerscheinungen (besonders bei meinen geliebten Serien) zu ignorieren.

    Deshalb habe ich mehrmals lange Zeit vor dem SUB verbracht, tief geseufzt und hin und her überlegt und dann brutal aussortiert (die Bücher habe ich verschenkt oder gespendet). Jetzt habe ich noch ca. 60 und die will ich auf jeden Fall und unbedingt lesen. Leider schaffe ich es so gut wie gar nicht, die SUB-Bücher anzupacken, weil schon die Neuerscheinungen mehr sind als ich weglesen kann und sich dadurch mein SUB nur vergrößert. Deine Vorschläge kommen mir da wie gerufen!

    Ich denke, für mich könnte die Spar-Belohnung eine gute Methode sein. Ein SUB-Buch gelesen bringt eine bestimmte Summe ein (ob tatsächlich oder virtuell ist ja egal), die ich für neue Bücher verwenden darf.

    Außerdem habe ich schon festgestellt, dass es oft genug reicht, die Wunschbücher, die ich unbedingt haben will, in eine "To-Kauf-Liste" ;-) einzutragen, damit man sich sicher sein kann, dass sie nicht vergessen werden und sie erst einmal nicht zu kaufen. Damit verhindert man ein bisschen das Aufblähen des SUB.

    Solange ich Platz habe, hebe ich den SUB eben auf, aber so ganz leise habe ich schon im Hinterkopf, dass ich das eine oder andere Buch trotzdem irgendwann ungelesen wieder aussorteren muss, weil ich den SUB doch nicht so reduzieren kann, wie ich es mir vorstelle ... aber jetzt werden erst einmal Deine Vorschöäge getestet!

    LG Gabi

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    1. Ich habe für mich auch beschlossen, es über das monetäre Anreizsystem zu versuchen. Ich werde keine Reziexemplare mehr annehmen (bis ich meine jetzigen 8 Stück weggelesen habe) und dann eventuell 1x pro Monat eines anfragen und entweder ich bekomme es oder nicht. Aber definitiv nicht mehr so viele anfragen. Das werde ich ab sofort umsetzen.

      Da ich nächste Woche Geburtstag habe und Weihnachten auch schon in den Startlöchern steht, wird mein SuB also zwangsläufig noch einmal anwachsen. Das ist auch in Ordnung, denn hier möchte ich mich nicht einschränken und meiner Family und meinen Freunden verbieten mir Bücher zu schenken. Ab Januar werden dann aber sehr viel weniger Neuerscheinungen bei mir einziehen, als es bis jetzt der Fall war.

      Eine Wunsch- oder wie du es nennst "To-Kauf"-Liste habe ich auch. Die geht allerdings schon in Richtung 1000er Marke. Die wird also auch immer größer. Hier werde ich auch mal ansetzen und gnadenlos ausmisten. Da stehen mitunter noch Bücher drauf, die ich vor 10 Jahren dazugefügt habe. Und mittlerweile hat sich mein Lesegeschmack ganz schön verändert. Das ist also auch so eine Baustelle die ich noch mit mir rumschleppe und dringend mal überarbeitet werden müsste.

      Freut mich, dass ich dir Anregungen geben konnte. Vielleicht magst du mich auf dem Laufenden halten, wie dein SuB-Abbau läuft? Ich werde auf meinem Blog auch regelmäig posten (so ca. 1x im Quartal) um meine Fortschritte zu dokumentieren.

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    2. Vielleicht ist das neue Jahr ein guter Zeitpunkt, nochmal auszusortieren und dann etwas genauer den SUB-Abbau im Auge zu haben, mit allen Tricks, die man sich vorgenommen hat. Auf dem Blog ab und zu mal einen Zwischenstand und die Erfahrungen damit zu veröffentlichen, kann sicher auch noch zusätzlich notivieren - man will ja Erfolge vermelden können.

      Bei Dir schaue ich natürlich auch regelmäßig rein, ob der SUB-Abbau kunktioniert :-)

      LG Gabi

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